Heilkunde

Was ist
Osteopathie?

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die den Körper ganzheitlich betrachtet. Nicht einzelne Beschwerden stehen im Fokus, sondern die Ursache des Symptoms und das Zusammenspiel der verschiedenen Systeme im Körper.

Zu diesen Systemen gehören der Bewegungsapparat (parietales System), das Organsystem (viszerales System) und das Nervensystem (craniosacrales System). Das bedeutet: Die Ursache liegt nicht immer dort, wo der Schmerz spürbar ist.

Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen und Spannungsdysbalancen aufzuspüren, die ursächlich für die Beschwerden sein können, und diese zu lösen — um die Selbstregulation des Körpers zu unterstützen und zu stärken.

Jeder Mensch wird dabei individuell betrachtet, mit seiner persönlichen Geschichte, seinen Belastungen und seinen Ressourcen.

Die Osteopathie versteht sich als ergänzende Therapie. Sie ersetzt keine ärztliche Behandlung.

Pfeiler der
Osteopathie.

01

Viszerale
Osteopathie

Die viszerale Therapie umfasst die inneren Organe im Brust- und Bauchbereich — etwa Leber oder Magen. Auch die Aufhängungssysteme und Umgebungsstrukturen der Organe spielen hier eine große Rolle, um Beweglichkeit zu verbessern und Spannungen zu reduzieren.

02

Parietale
Osteopathie

Die parietale Osteopathie umfasst den gesamten Bewegungsapparat: Knochen, Bänder, Muskeln und Faszien. Beweglichkeit und Stärke stehen im Mittelpunkt der Behandlung.

03

Craniosacrale
Osteopathie

Die craniosacrale Therapie umfasst Schädel (Cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sakrum), einschließlich Gehirn, Nerven, Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit sowie die dazugehörigen Schutzhüllen. Hier wird vor allem mit sehr sanften Techniken gearbeitet.

Ergänzend

Breathwork
& Osteopathie

Die Verbindung zwischen Breathwork und Osteopathie liegt im gemeinsamen Ansatz, den Körper als zusammenhängendes System zu betrachten.

Der Atem spielt eine zentrale Rolle für Beweglichkeit, Spannung und Regulation im Körper. In der Osteopathie wird die Atmung als wichtiger Rhythmus verstanden — mit Einfluss auf Nervensystem, Organe und Durchblutung. Einschränkungen im Gewebe können die Atmung beeinflussen, und eine bewusste Atmung kann umgekehrt helfen, Spannungen zu lösen und Entspannung zu fördern.

Breathwork ergänzt die osteopathische Behandlung, indem es den Menschen aktiv einbezieht. Durch gezielte Atemtechniken lässt sich das Körperbewusstsein stärken, das Nervensystem regulieren und die Selbstwahrnehmung vertiefen — so können Prozesse, die in der Behandlung angestoßen werden, sich weiter entfalten und stabilisieren.

CMD
Craniomandibuläre Dysfunktion

CMD ist eine Funktionsstörung des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur. Sie kann sich unter anderem durch Beschwerden wie Knirschen, Kieferknacken, Kopfschmerzen, Schmerzen im Gesicht oder Verspannungen im Nacken äußern. Die Behandlung zielt darauf ab, Spannungen in diesen Bereichen zu reduzieren und Beweglichkeit zu fördern.

Praxis

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